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Der Rebsortenspiegel hat
eine klare Ausrichtung auf die klassischen Rebsorten Gutedel und Spätburgunder
(je 35% Flächenanteil). Abgerundet wird die Rebsortenpalette durch
Thurgau, Chardonnay, Riesling, Nobling, Gewürztraminer und Regent. Neben
rund 50 verschiedenen Weinsorten werden auch Winzersekte und Crémants im
traditionellen Flaschengärverfahren erzeugt, außerdem diverse Edelbrände.
Gutedel - eine
regionale, authochtone Rebsorte
5000
Jahre Gutedel - ein ungewöhnliches Jubiläum verpflichtet.
Es
wird vermutet, dass diese nachweislich älteste Rebsorte der Welt in Ägypten
zu Hause war.
Heute
wird der Gutedel hauptsächlich in der Westschweiz und im Markgräflerland
angebaut. In Deutschland gilt das Markgräflerland als das
Hauptanbaugebiet des Gutedels. Diese Weinbauregion wird durch den Gutedel
definiert - der nirgends so prächtig gedeiht wie hier - in der sanften,
paradiesischen Hügellandschaft zwischen Freiburg und Basel.
Doch
wie kam der Gutedel ins Markgräflerland?
Den Anbau der
Gutedeltraube in dieser Region verdankt man dem Markgrafen Karl Friedrich
von Baden. Er hat um 1780 Gutedelsetzlinge vom Genfer See in die Markgrafschaft
eingeführt und damit den Grundstein für den erfolgreichen Anbau hier in
dieser Gegend gelegt.
Weitere
international gebräuchliche Sortennamen für den Gutedel sind Chasselas und
Fendant. Durch Mutation entstanden gibt es sowohl einen Weißen als auch
einen Roten Gutedel, welcher trotz seiner zartrosa Färbung ebenfalls zu den
Weißweinen zählt.
Der
Gutedel erfreut sich immer größerer Beliebtheit nicht nur bei der
Bevölkerung der Badischen Region, sondern auch weit über deren Grenzen
hinaus.
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Er gilt als zart und
feinfruchtig und wegen seiner geringen Säure als besonders bekömmlich.
Gerade seine Bekömmlichkeit avanciert ihn mehr denn je zum Lieblingswein
der regelmäßigen Weintrinker. Weitere Pluspunkte sind seine leichte unkomplizierte
Art, die ihn zum Favoriten für heiße Sommerabende macht. Als
Essensbegleiter harmoniert er besonders gut zu Fisch, zartem Gemüse und
Spargel, sowie zu hellem Fleisch.
Premiumgutedel:
Chasslie
Unser Premiumgutedel
trägt den Markennamen "Chasslie". Er wird bis zur Flaschenfüllung
auf der Feinhefe gelagert. Diese Art des Ausbaus wird in Frankreich
"sur lie" genannt.
Der Chasslie schmeckt
voller und anhaltender als ein normaler Gutedel und duftet frisch nach
Äpfeln und Mandeln. Der biologische Säureabbau verleiht dem Wein eine milde
Säure und macht ihn somit weicher, leicht cremig und besonders bekömmlich.
Winzersekte
Die Geburtsstunde des
badischen Winzersektes liegt im Weingut Zotz.
Im Jahre 1977 entschloss
sich die Familie Zotz - als erste in Baden - einen Winzersekt aus badischen
Weinen zu kreiren. Ausgewählt dafür wurde ein besonders fruchtiger Gutedel,
der als "Gutedelsekt extra brut" spontan viele Liebhaber fand.
Diese Sektspezialität, die heute noch Schwerpunkt des Sektsortiments ist,
wird abgerundet durch andere Rebsortensekte wie "Nobling brut",
"Weißburgunder brut" und "Pinot Rosé brut". Ein
"Baden Crémant-Sekt extra trocken" zählt heute ebenfalls zum
Sortiment. Alle Sekte werden nach der traditionellen Methode der
klassischen Flaschengärung gefertigt und reifen in unterirdischen Kellern
bis zu drei Jahren auf der Champagnerhefe.
Dieses aufwändige und
kostspielige Verfahren unterstreicht das Bekenntnis zu kompromissloser
Spitzenqualität.
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